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Die Bergländer der Margeride und des Aubrac, beide im französischen Zentralmassiv gelegen, sind wahre Blumenparadiese. Auf den Hügeln im Vorland der Pyrenäen breiten sich fruchtbare Äcker und Weinfelder aus. Die Bergweiden der Pyrenäen ernähren Herden von Schafen, aus deren Milch der schmackhafte Pyrenäen-Schafskäse gewonnen wird. Von kaum zu überbietender Vielfalt ist die Baukunst an der Via Podiensis. Da sind zunächst die vielen kirchlichen Baudenkmäler wie Kathedralen, Kirchen, Klöster, Kreuzgänge und Kapellen. Sowohl das Tympanon von Conques wie auch das Tympanon und der Kreuzgang von Moissac gehören zum Besten, was romanische Bildhauerkunst hervorgebracht hat. Auf fast jeder Etappe kommt der Wanderer an romanischen Dorfkirchen vorbei. Von den weltlichen Bauwerken werden einige Brücken wie der Pont Valentré von Cahors und die von Bogengängen umgebenen Plätze in den sog. „Bastiden“ in Erinnerung bleiben. Beachtung verdienen auch die ländlichen Häuser, die mit großer Kunstfertigkeit aus dem gerade zur Verfügung stehenden Material errichtet wurden. Und nur der Wanderer bekommt die vielen alten Wegekreuze und Brunnen am Weg zu sehen. Der Wanderführer beschreibt den ca. 750 km langen Weg in 30 Etappen, enthält ebenso viele Wanderkarten und Höhenprofile und genaue Angaben über Einkaufs- und Übernachtungsmöglichkeiten sowie Hinweise für Radfahrer. BibliografieHeinrich Wipper: Wandern auf dem Französischen Jakobsweg. Via Podiensis. Ostfildern, DuMont Reiseverlag, 2008, 168 S., ISBN 978-3-7701-8009-7, € 12,00
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